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Sichere Radfahrmobilität auf Arbeits- und Dienstwegen
Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad, Pedelec oder E-Bike für den Arbeitsweg. Es ist umweltfreundlich, spart Zeit und fördert die Gesundheit. Doch die Sicherheit im Straßenverkehr darf dabei nicht aus den Augen verloren werden. Genau hier setzt die Schwerpunktaktion 2025 des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR), der Berufsgenossenschaften (BG) und der Unfallkassen (UK) an.
Warum ist das Thema so wichtig?
Die Unfallzahlen zeigen: Radfahrende sind besonders gefährdet.
2023 wurden in Deutschland über 100.000 Menschen beim Radfahren verletzt.
446 Personen starben – das sind 26 Prozent mehr als vor zehn Jahren.
Es gab fast 37.000 meldepflichtige Arbeits-, Wege- und Dienstwegeunfälle beim Radfahren
So unterstützt die Kampagne Sie:
Für Unternehmen: praktische Anregungen, wie Arbeitgeber das Radfahren fördern und sicher gestalten können
Technik und Recht: Informationen zu den technischen Anforderungen für verkehrssichere Räder und rechtliche Aspekte, die speziell für Pedelecs und E-Bikes gelten
Sicher unterwegs: Tipps zur richtigen Ausstattung, wie Helm, Beleuchtung und Bremsen, sowie Hinweise auf wichtige Verkehrsregeln
Wissensvermittlung: Videos, Seminarmedien und Leitfäden zur Schulung Ihrer Beschäftigten
Um Beschäftigte über das Thema zu informieren, stehen den Unternehmen auf dem Medienportal der Schwerpunktaktion Seminarmaterialien, Präsentationen und Videos zum Download zur Verfügung. Die BGN versendet im Laufe des Februar in gewissem Umfang Aktionsbroschüren und Plakate an Mitgliedsbetriebe.
Zusätzliche Broschüren, Poster, Faltblätter und Aufsteller können bei der BGN per E-Mail an verkehrssicherheit@bgn.de oder im Medienportal der Schwerpunktaktion bestellt werden.
Sie nehmen am BGN-Prämienverfahren teil? Sichern Sie sich mit Ihrer Teilnahme an der Schwerpunktaktion 10 Prämienpunkten im Bonusblock C.
So einfach geht's:
Nutzen Sie die Seminar- und Vortragsmaterialien aus der aktuellen Schwerpunktaktion zur Unterweisung Ihrer Beschäftigten.
Dokumentieren Sie die Unterweisung.
Senden Sie den ausgefüllten Fragebogen zur umgesetzten Maßnahme zusammen mit der Unterschriftenliste der Teilnehmenden per E-Mail an verkehrssicherheit@bgn.de.
Die Schwerpunktaktion 2024 beleuchtet die Gründe und Auswirkungen von Ablenkung und Müdigkeit sowie den Einfluss von Alkohol, Drogen und Medikamenten im Straßenverkehr.
Auch im ländlichen Raum kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen zwischen motorisiertem Verkehr, zu Fuß Gehenden und Rad- oder Pedelec-Fahrenden. Dies liegt zum einen an den niedrigeren Geschwindigkeiten der ungeschützten Verkehrsteilnehmenden, was schneller Fahrende dazu verleiten kann, unüberlegt und mit zu wenig Abstand zu überholen. Zum anderen liegt es daran, dass es insbesondere im ländlichen Raum wenig Rad- und Fußwege gibt und ungeschützte Verkehrsteilnehmende dann die Fahrbahn nutzen müssen.
Die Schwerpunktaktion sensibilisiert für die Gefährdungen und Rücksichtnahme auf Arbeits-, Dienst- und Schulwegen. Wer sich im Straßenverkehr rücksichtsvoll und umsichtig verhält, macht allen das Leben leichter – auch sich selbst. In den Aktionsmedien wird Hintergrundwissen vermittelt, wie man die eigene Mobilität und das eigene Verhalten hinterfragen und reflektieren kann, um darauf basierend ein für das Gemeinwohl und die Prävention förderliches Verhalten zu entwickeln und zu etablieren.
Lohnt es sich, ein Elektro-Auto anzuschaffen oder versuche ich es doch lieber mit einer Fahrgemeinschaft? Die Wahl des passenden Verkehrsmittels für die Fahrt zur Arbeit kann herausfordernd sein. Die Schwerpunktaktion zeigt, wie wir mit den zahlreichen Mobilitätsformen möglichst stress- und unfallfrei ankommen.
Im Jahr 2019 beschäftigte sich die Aktion unter dem Motto „Wo bist du gerade?“ mit dem Thema Fahrunfälle. Egal, auf welche Weise wir uns fortbewegen: Wir alle benötigen unsere volle Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr, damit wir und alle anderen sicher ankommen.